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Satzung
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Satzung

der Freudenthal-Gesellschaft e.V.

§1 Name

Der Verein führt den Namen „Freudenthal-Gesellschaft e.V.". Er ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht Lüneburg unter der Nr. VR 130207 eingetragen.

§2 Sitz

Sitz der Gesellschaft ist 29614 Soltau.

§3 Zweck

1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke in Sicht des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabeverordnung.

2. Zweck des Vereins ist die Förderung der Heimatpflege und Heimatkunde, der Wissenschaft und Forschung und die Förderung von Kunst und Kultur.

3. Der Satzungszweck der Heimatpflege und Heimatkunde wird verwirklicht insbesondere durch die Betreuung und Verbreitung des Werkes der Schriftsteller Friedrich und August Freudenthal. Dieses ist ein wichtiger Beitrag zur Pflege der niederdeutschen Sprache und Literatur. Dies geschieht durch:

a) die Herausgabe von Veröffentlichungen von und über Friedrich und August Freudenthal,

b) die Sicherung und qualifizierte Betreuung von Archivalien und Dokumenten, insbesondere literarischer und regionalgeschichtlicher Sammlungen und Nachlässe,

c) die fachliche Betreuung und den kontinuierlichen Ausbau der Regionalbibliothek Lüneburger Heide,

d) die Pflege und Förderung der niederdeutschen Sprache, insbesondere durch die jährliche Ausschreibung des Freudenthal-Preises für niederdeutsche Literatur.

4. Der Satzungszweck Förderung der Wissenschaft und Forschung wird verwirklicht, insbesondere durch die Kooperation mit Wissenschaftlern und Hochschuleinrichtungen bei der Durchführung von wissenschaftlichen Veranstaltungen und Fachtagungen (z.B. „Soltauer Tage zur Regionalliteratur"). Die Ergebnisse werden in den jährlich erscheinenden Soltauer Schriften dokumentiert.

5. Der Satzungszweck Förderung von Kunst und Kultur wird verwirklicht insbesondere durch Lesungen und Vorträge zu kulturellen Themen, Angebote der Regionalbibliothek Lüneburger Heide, Pflege der niederdeutschen Literatur (z.B. Verleihung des Freudenthal-Preises), Publikationstätigkeit (z.B. Neuauflage der Werke der Brüder Freudenthal).

6.

a) Etwaige Überschüsse oder Gewinne dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

b) Kein Mitglied darf durch Verwaltungsausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

c) Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder Wegfall des bisherigen Zweckes fallt sein gesamtes Vermögen zur ausschließlichen und unmittelbaren Verwendung für gemeinnützige Zwecke im Sinne des § 3 entweder an die Stadt Soltau oder die Gemeinde Finte! bzw. deren Rechtsnachfolger. Die Entscheidung darüber trifft die letzte Mitgliederversammlung im Sinne des § 12.

d) Bei Ausscheiden eines Vereinsmitgliedes, Auflösung oder Aufhebung des Vereins besteht kein Anspruch der Vereinsmitglieder auf Rückgabe etwaiger Kapitalanteile bzw. Sacheinlagen.



§4 Erwerb und Beendigung der Mitgliedschaft

1. Die Mitgliedschaft wird durch schriftliche Beitrittserklärung erworben. Auch Körperschaften und Vereine können Mitglieder werden.

2. Die Mitgliedschaft endet außer bei Tod durch schriftliche Austrittserklärung. Diese muss spätestens 3 Monate vor Ablauf des Kalenderjahres bei der Geschäftsstelle eingegangen sein.

3. Mitglieder können vom Vorstand ausgeschlossen werden, wenn sie gröblich gegen die Grundsätze und Bestrebungen der Gesellschaft verstoßen oder ihren Beitragsverpflichtungen trotz Anmahnung nicht nachkommen. Der Ausschluss ist dem betroffenen Mitglied schriftlich mitzuteilen. Gegen den Ausschluss steht ihm innerhalb einer Frist von einem Monat nach Zugang die Beschwerde zu. Hierüber entscheidet die Mitgliederversammlung.



§5 Ehrenmitgliedschaft

Persönlichkeiten, die sich um die Gesellschaft verdient gemacht haben, kann durch Beschluss der Mitgliederversammlung die Ehrenmitgliedschaft verliehen werden.



§6 Mitgliedsbeiträge

Von den Mitgliedern werden Beiträge erhoben. Die Höhe des Jahresbeitrages und dessen Fälligkeiten werden von der Mitgliederversammlung bestimmt. Der Mitgliedsbeitrag wird unterschieden zwischen einem Beitrag für natürliche Personen und einem für Körperschaften und Vereine. Ehrenmitglieder sind von der Beitragspflicht befreit.



§7 Organe

Organe der Gesellschaft sind:

1. die Mitgliederversammlung

2. der Vorstand.



§8 Mitgliederversammlung

In der Mitgliederversammlung hat jedes Mitglied - auch ein Ehrenmitglied - eine Stimme. Zur Ausübung des Stimmrechtes kann ein anderes Mitglied schriftlich bevollmächtigt werden. Die Bevollmächtigung ist für jede Mitgliederversammlung gesondert zu erteilen. Ein Mitglied darf jedoch nicht mehr als drei fremde Stimmen vertreten.

Die Mitgliederversammlung ist ausschließlich für folgende Angelegenheiten zuständig:

1. Genehmigung des vom Vorstand aufgestellten Haushaltsplanes für das nächste Geschäftsjahr, Entgegennahme des Jahresberichtes des Vorstandes, Entlastung des Vorstandes.

2. Festsetzung der Höhe und der Fälligkeit des Jahresbeitrages.

3. Wahl und Abberufung der Mitglieder des Vorstandes.

4. Wahl und Abberufung von Kassenprüfern.

5. Beschlussfassung über Änderung der Satzung und über die Auflösung des Vereins.

6. Beschlussfassung über die Beschwerde gegen die Ablehnung des Aufnahmeantrags sowie die Berufung gegen einen Ausschließungsbeschluss des Vorstandes.

7. Ernennung von Ehrenmitgliedern.

8. In Angelegenheiten, die in den Zuständigkeitsbereich des Vorstandes fallen, kann die Mitgliederversammlung Empfehlungen an den Vorstand beschließen. Der Vorstand kann seinerseits in Angelegenheiten seines Zuständigkeitsbereichs die Meinung der Mitgliederversammlung einholen.

9. Mindestens einmal im Jahr, möglichst in Verbindung mit der Verleihung des Freudenthal-Preises, soll die ordentliche Mitgliederversammlung stattfinden. Sie wird vom Vorstand unter Einhaltung einer Frist von 2 Wochen schriftlich unter Angabe der Tagesordnung einberufen. Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung des Einladungsschreibens folgenden Tages. Das Einladungsschreiben gilt dem Mitglied als zugegangen, wenn es an die letzte vom Mitglied an den Verein schriftlich bekannt gegebene Adresse gerichtet ist. Die Tagesordnung setzt der Vorstand fest.

10. Die Mitgliederversammlung wird vom 1. Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom 2. Vorsitzenden oder einem anderen Vorstandsmitglied geleitet. Bei Wahlen kann die Versammlungsleitung für die Dauer des Wahlgangs und der vorhergehenden Diskussion einem Wahlleiter übertragen werden, der von der Mitgliederversammlung zu wählen ist. Die Art der Abstimmung bestimmt der Versammlungsleiter. Die Abstimmung muss schriftlich durchgeführt werden, wenn ein Drittel der bei der Abstimmung anwesenden stimmberechtigten Mitglieder dies beantragt. Die Mitgliederversammlung ist nicht öffentlich. Der Versammlungsleiter kann Gäste zulassen. Die Versammlung ist beschlussfähig, wenn zu ihr ordnungsgemäß eingeladen worden ist ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder. Die Mitgliederversammlung fasst Beschlüsse im Allgemeinen mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen.
Stimmenthaltungen bleiben daher außer Betracht. Zur Änderung der Satzung sowie zur Auflösung des Vereins ist jedoch eine Mehrheit von % der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich. Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen, das vom jeweiligen Versammlungsleiter und dem Protokollführer zu unterzeichnen ist.

11. Der Vorstand kann jederzeit eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen.
Diese muss einberufen werden, wenn das Interesse des Vereins dies erfordert oder wenn die Einberufung von 1/10 aller Mitglieder schriftlich unter Angeben des Zwecks und der Gründe vom Vorstand verlangt wird.



§9 Vorstand

1. Der Vorstand der Gesellschaft besteht aus dem

1. Vorsitzenden
2. Vorsitzenden (Stellvertreter)
Geschäftsführer
Schriftführer

möglichst dem jeweiligen Bürgermeister der Stadt Soltau sowie bis zu fünf weiteren von der Mitgliederversammlung zu wählenden Beisitzern.

2. Der Vorstand wird gerichtlich und außergerichtlich durch den Vorsitzenden oder den 2. Vorsitzenden vertreten. Jeder von ihnen ist allein zeichnungsberechtigt.

3. Der Vorstand wird durch die Mitgliederversammlung auf die Dauer von 3 Jahren gewählt.

4. Wiederwahl ist zulässig.

5. Der Vorstand führt die Geschäfte nach Ablauf der Wahlzeit weiter, sofern eine Neuwahl bis zum Ablauf der Amtszeit noch nicht Stange runden hat.

6. Der Vorstand ist für die Angelegenheiten des Vereins zuständig soweit sie nicht durch die Satzung einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind und hat vor allem folgende Aufgaben:

a) Vorbereitung der Mitgliederversammlung und Aufstellung der Tagesordnung,
b) Einberufung der Mitgliederversammlung,
c) Ausführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung,
d) Aufstellung eines Haushaltsplanes für jedes Geschäftsjahr, Buchführung, Erstellung eines Jahresberichtes,
e) Abschluss und Kündigung von eventuellen Arbeitsverträgen,
f) Beschlussfassung über Aufhahmestreichungen und Ausschluss von Mitgliedern,
g) die Bestellung von Jurymitgliedern für den Freudenthal-Preis,
h) Beschlussfassung über konzeptionelle und redaktionelle Vorbereitung der Publikationen des Vereins.

Die Beschlussfassung des Vorstandes erfordert die einfache Mehrheit der anwesenden Mitglieder. Sie kann auf schriftlichem Wege gefasst werden, wenn alle Vorstandsmitglieder ihre Zustimmung zu der zu beschließenden Regelung erklären.

Der Vorstand wird unter Einhaltung einer Frist von einer Woche unter Angabe der Tagesordnung einberufen.

§ 10 Geschäftsführng

Der Geschäftsführer führt die Kassengeschäfte, erledigt den laufenden Schriftverkehr und bereitet die Mitgliederversammlungen und Vorstandssitzungen vor. Ferner veranlasst er den Druck der Werke der Brüder Freudenthal sowie den Druck der sonstigen Publikationen der Gesellschaft entsprechend den Beschlüssen des Vorstandes.



§11 Geschäftsjahr

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.


§12 Auflösung der Gesellschaft

1. Die Auflösung der Gesellschaft kann nur in einer zu diesem Zwecke besonders einberufenen außerordentlichen Mitgliederversammlung mit % Mehrheit der erschienenen Stimmträger beschlossen werden. Voraussetzung ist ferner, dass mindestens die Hälfte der Mitglieder auf der außerordentlichen Versammlung vertreten ist. Falls eine Beschlussfähigkeit nicht gegeben ist, ist eine weitere Mitgliederversammlung einzuberufen, die mit einfacher Mehrheit beschließen kann.

2. Die gleiche Versammlung beschließt mit der gleichen Mehrheit über die Verwendung des evtl. vorhandenen Vermögens der Gesellschaft im Sinne des § 3 Abs. 6 c. Die Beschlussfassung Über die Verwendung noch vorhandenen Vermögens ist nur gültig, wenn sie den Voraussetzungen der Gemeinnützigkeit entspricht und von dem Empfänger ausschließlich für die Zwecke verwandt wird, die auch Zwecke des Vereins sind.



§13 Gerichtsstand

Für Streitigkeiten zwischen dem Verein und seinen Mitgliedern sind die Gerichte zuständig, in deren Bereich der Verein seinen Sitz hat.



§14 Die Satzung ist neu gefasst in der Mitgliederversammlung vom 29. September 2007.


Soltau, den 29. September 2007




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